Der Klimawandel ruft unkonventionelle Ideen hervor

Seit den späten 90er Jahren ist die Forschung zur Erderwärmung und zum Klimawandel genauso rasant angestiegen wie die Temperaturen auf der Erde selbst. Zahlreich wurde eine zunehmende Erwärmung der Ozeane und des Weltklimas nachgewiesen und die Prognosen für die Zukunft sehen nicht besonders positiv aus. Schuld daran sind nicht nur natürliche Umstände das kann kaum jemand mehr leugnen. Erhöhte Abgase, industrielle Schadstoffe und zunehmender Energieverbrauch der Erdbevölkerung tragen einen großen Teil zu dieser Entwicklung bei.

Kluge Köpfe auf der ganzen Welt versuchen mit neuen Technologien, Elektroautos und Sparvorschlägen dem Ganzen entgegenzuwirken. Doch bisher mit mäßigem Erfolg und viel zu langsam.

Einige von ihnen jedoch haben besonders interessante und teilweise verrückt klingende Ideen entwickelt um das Klima zu „retten“.

Ein schottischer Ingenieur machte den Vorschlag, Schiffe mit Propellern über das Meer ziehen zu lassen, welche das Wasser aufwirbeln. Durch die zunehmende Feuchtigkeit bilden sich mehr Wolken, die wiederum das Sonnenlicht eindämmen.

Ein anderes Modell sieht die Lösung darin, Schwefelgas in die Sphären zu pumpen, die die Erde umgeben um einen Schutzfilm zu erzeugen, der Sonnenlicht reflektiert.

Diese Ideen, die von den meisten Menschen ungläubig angehört werden gehören dem Forschungssektor Geo-Engineering an, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mithilfe technischer Methoden soll die globale Erwärmung rückgängig gemacht werden. Die Forscher bedienen sich dabei zwei unterschiedlicher Ansätze. Zum einen soll Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt und anschließend entsorgt werden, zum anderen kann die Erwärmung gestoppt werden, indem ein Teil des Sonnenlichts zurück ins All reflektiert werden.

Auch wenn dies eher unglaubwürdig klingt gibt es schon einige gelungene Projekte, die das Wetter auf der Erde manipulieren.

In Kalifornien und China werden zum Beispiel Chemikalien auf Wolken geschossen, um diese zum abregnen zu bringen.

Selbst hier bei uns in Deutschland wird mit Hilfe von Hagelabwehrflugzeugen schweren Unwettern und Verwüstungen vorgebeugt. Noch bevor die Hagelwolken zu ihrer gefährlichen Größe heranwachsen können werden sie durch Flugzeuge „geimpft“, sprich durch Stoffe so verändert, dass die Hagelkörner klein bleiben oder sogar als Regen herunterkommen.

In sehr trockenen Gebirgsgegenden in Afrika und Südamerika wird seit einiger Zeit damit experimentiert, Nebel zu melken, also die Feuchtigkeit aus dem heraufziehenden Nebel zu extrahieren und als Trinkwasser zu verwenden.

Der Klimawandel löst also ganz unterschiedliche Gedanken und Lösungsvorschläge in den Menschen aus und vielleicht führt die Summe der einzelnen Handlungen ja wirklich zu einer Besserung des Weltklimas.

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